
Mistendorf. - Das jüdische Leben in Deutschland blickt auf eine 1700-jährige Geschichte zurück, die mit dem bundesweiten Festjahr 2021 „Jüdisches Leben in Deutschland“ begangen wird.
Im Rahmen dieser Aktivitäten ist unter anderen die handliche Broschüre „Guter Ort – Begegnungen mit jüdischer Geschichte Frankens“ erschienen.
Es sind vier Stationen zu denen die LeserInnen geführt werden. Zunächst werden die jüdischen Gemeinden Scheßlitz | Zeckendorf vorgestellt, u.a. mit einem Beitrag von Markus Raupach über die „Jüdisch-Fränkische Braukunst“.
Das jüdische Alltagsleben in Schlüsselfeld | Reichmannsdorf |Aschbach wird in Station 2 erzählt. Zu Wort kommt hier etwa Anette Schäfer MA. Sie berichtet über „Tropfhäuser im Steigerwald“
Das Thema Sukkot steht bei der Station 3 in Heiligenstadt im Fokus. Es berichtet unter anderen Rabb. Dr. A. Yael Deusel über „Das Laubhüttenfest“, ein neuntägiges Fest, das an die vierzig Jahre Wüstenwanderung der Juden nach dem Auszug aus Ägypten erinnert.
Über „Leben und Verfolgung der Lichtenfelser Juden“ geht es thematisch in Station 4 „Lichtenfels“. Prof. Dr. Günter Dippold berichtet darüber wie Juden in Lichtenfels einst geschätzte und geachtete Mitbürger, sich um das Gemeinwohl der Mitbürger verdient gemacht haben. Seit Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verloren sie alle Recht, wurden beraubt, ermordet oder außer Landes vertrieben. Auch der Lichtenfelser jüdische Friedhof in Aschbach wurde geschändet und später dem Erdboden gleichgemacht.
Die Broschüre endet mit dem Bericht „Davidstern und Lederhose – Jüdische G‘schichtn on Tour“ von Eva Haller, Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie. Dieses Projekt – so Eva Haller - „soll das jüdische Leben in Bayern und darüber hinaus sichtbar machen sowie Verschwörungsmythen entgegenwirken und Antisemitismus bekämpfen.“
Die abschließenden FAQs erläutern wichtige Begriffe wie etwa Thora, Davidstern oder Mikwe. Und auch der kleine Lexikonteil klärt auf über „Jüdische Gedenk- und Feiertage“ - so u.a. Sukkot, Chanukka oder Schawout.
Die Konzeption der Broschüre „Guter Ort“ - Jüdisches Leben in Deutschland besorgten Vanessa Hohmann und Thomas Spindler. Letzterer fungiert auch als Herausgeber „Projekt 2025-Arche Musica“, Mistendorf. Die Gestaltung/Layout stammt von Anke Spindler, CAB media.
DIE 76-SEITIGE BROSCHÜRE „GUTER ORT“ IST KOSTENFREI ERHÄLTLICH BEI:
thomas.spindler@projekt-2025.de
Weitere Informationen:
https://arche-musica.org/guter-ort/
http://www.sukkotxxl.de/
https://www.ejka.org/
www.cab-artis.de
Titelseite: Der jüdische Friedhof in Zeckendorf. Foto: Spindler
Werbung/Anzeige wegen Ortsnennung
Werbung wegen Markennennung
Werbung wegen Namensnennung
Werbung wegen Produktnennung
Werbung Leseexemplar
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


