Neuburg/Donau. - Kinderbücher erfreuen sich derzeit bei bei zwei- bis sechsjährigen Bücherfreunden großer Beliebtheit. Da kommt „Max, der Donaubiber“, verfasst von der Autorin Vicky Müller-Toùssa, gerade recht. Die renommierte Künstlerin Ute Patel-Missfeldt hat das Buch humorvoll und originell illustriert.

Worum geht es hier? Nun, der kleine Biber Max lebt mit seiner Familie an einem großen Fluss, nämlich an der Donau. Und er fragt sich: „Hm, hat sie eigentlich einen Anfang und auch ein Ende?“ Weil sehen kann er beides nicht. Und von Zuhause weg, war er auch noch nie. Kurzentschlossen packt sein Opa Karli die Reisetasche und auch seinen Enkel Max und am nächsten Tag geht es schon los. Seine Eltern, die vier Geschwister und die Oma bleiben daheim.

Per Zug gelangen sie erst mal zum Ursprung des zweitwichtigsten Flusses Europas. Aber das ist noch nicht genug. Die Heimreise begehen beide Biber auch noch auf der Donau. So nimmt eine witzige, kunterbunte und abenteuerliche Flussreise ihren Lauf… Und zu lernen gibt es ebenfalls jede Menge - über den mächtigen Fluss und über die Völker, die entlang der Donau an den großen Fluss grenzen.

Fazit: Ein liebenswertes Vorlesebuch über Familie, Zusammenhalt und Angstbewältigung. Witzig ist das mutige Kätzchen. Es schaut vom Schiff wie eine kleine Galionsfigur – ist oft ein charakteristisches Maskottchen der Illustrationen von Katzenliebhaberin Ute Patel-Missfeldt.
Brigitte Karch

Autorin
Vicky Müller-Toùssa
Die gebürtige Augsburgerin Vicky Müller-Toùssa (1981) fand die Idee dieses Buches als musikalisches Märchen in Zusammenarbeit mit Musikern der Bamberger Symphoniker bereits vor 15 Jahren.
Sie hält überdies als freie Rednerin diverse Zeremonien ab, die sie auch individuell verfasst. Seit Februar 2022 ist sie als Reporterin in der Region 10 für TV Ingolstadt mit ihrer eigenen Sendung - ein soziales Gesellschaftsmagazin namens „Miteinander“ - unterwegs.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen zwei Söhnen in Neuburg an der Donau, der Heimat des kleinen Biber Max aus dieser Geschichte.

Illustratorin
Ute Patel-Missfeldt
Die renommierte Künstlerin Ute Patel-Missfeldt (31.12.1940) wurde in Bremerhaven geboren. Dort machte sie eine grafische Ausbildung und lehrte zwischen 1972 und 1977 als Fachlehrerin am Gymnasium in Langen für das Fach Kunst. Sie fungierte fast zehn Jahre lang als Intendantin, Initiatorin und künstlerische Gesamtleiterin der Donaufestwochen in Grein.

Auf zahlreichen nationalen wie auch internationalen Ausstellungen zeigte die Künstlerin ihre Aquarell-, Seiden-, und Pastellmalerei. Ebenfalls ist sie im Schmuck- und Porzellandesign tätig.

Neben ihren Karikaturen, Kleiderentwürfe und Modenschauen ist sie zudem wegen ihrer alljährlich stattfindenden Hutschau „Mut zum Hut“ im In- und Ausland hochverehrt.

Sie veröffentlichte bisher 42 Fachbücher über Kunst und Sozialarbeit in Indien. Sie ist Trägerin des kommunalen Kulturpreises der Stadt Neuburg/Donau (2004).

Die Verdienste des von Patel-Missfeldt gegründeten Vereins wurden durch die UNESCO mit einem Preis gewürdigt. Sie hat drei leibliche und ein adoptiertes Kind im erwachsenen Alter.
Sie lebt in Neuburg/Donau im Schloss Grünau.

Vicky Müller-Toùssa: „Max, der Donaubiber“ | Illustrationen von Ute Patel-Missfeldt | Hardcover | Format: 21 x 21 cm | 56 Seiten | 19,80 € | ISBN 978-3-88778-094-4 | Spurbuch Verlag, Baunach.

Weitere Infos:
www.spurbuch.de
www.ute-patel-missfeldt.de
www.vicky-mueller-toussa.de

* Cover: Illustration: Ute Patel-Missfeldt

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