
Nürnberg. - Sie ist Filmemacherin, sie ist Autorin, sie ist gelernte Schauspielerin, sie ist Regisseurin und sie ist eine Pionierin der bundesdeutschen Frauenbewegung: Helke Sander.
Claudia Richarz ist mit „Aufräumen“ ein ganz besonderes Portrait der mittlerweile 87-jährigen Künstlerin gelungen, das etwa beim „Internationalen Frauen Film Fest Dortmund-Köln“ im vergangenen Jahr den Publikumspreis gewann.
Zu sehen ist die 82-minütige Film-Dokumentation am Mittwochabend, 24. April 2024 um 19 Uhr im Aufseß-Saal des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.
Der Eintritt zu der vom Deutschen Kunstarchiv (DKA) veranstalteten Vorführung ist frei. Regisseurin Claudia Richarz wird bei der Präsentation anwesend sein und sowohl für ein Gespräch über ihren Film als auch Fragen zur Verfügung stehen. Moderiert wird der Filmabend von DKA-Leiterin Susanna Brogi.
Aufräumen kennt viele Facetten. „Aufräumen hat ja auch eine innere Bedeutung, etwas Transzendentes“, sagt Helke Sander. Im Film konfrontiert sie sich mit Dingen aus ihrer biographischen Vergangenheit, etwa einem Kleid, das sie in den frühen sechziger Jahren in Finnland trug. Dort hatte sie 1959 ihren Mann geheiratet, den finnischen Schriftsteller Markku Lahtela. 1965 kehrte sie nach Deutschland zurück, wurde Teil der Studentenbewegung und sorgte u.a. mit ihrem Film „Macht die Pille frei?“ von 1972 für Furore.
In den meisten ihrer Filme war sie sowohl für das Skript als auch die Regie verantwortlich, so auch 1997 beim Roadmovie „Dazlak – Skinhead“, dessen Drehbuch Sander zusammen mit ihrem Sohn Silvio schrieb. Als Autorin erschien von Sander im Frauenbuchverlag u.a. „Die Geschichten der drei Damen K.“ und zuletzt „Der letzte Geschlechtsverkehr und andere Geschichten über das Altern“.
(Quelle: GNM)
Weitere Infos:
www.gnm.de
* Helke Sander im Studio von Beat Press. © Claudia Richarz Film
Werbung/Anzeige ohne Bezahlung
.
#Nürnberg
#GermanischesNationalmuseum
#HelkeSander
#Hannover
#Laatzen
#Brikada
#MagazinfürFrauen
#Frauenheute
#KunstundKultur
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


