
Schönsee. - Seit mehr als 100 Jahren wird im ostbayerischen Schönseer Land nahe der tschechischen Grenze feinste Spitze geklöppelt. Die traditionelle Handarbeitstechnik, die zum Immateriellen Kulturerbe zählt, ist jedoch noch viel älter.
Entstanden ist sie vermutlich im 16. Jahrhundert in Italien. Bergleute brachten die Klöppeltechnik Ende des 17. Jahrhunderts mit in den Böhmerwald. Von dort verbreitete sich das Gewerbe im bayerisch-böhmischen Grenzbereich.
Im Schönseer Land wird das Spitzenklöppeln bis heute kultiviert und die Leidenschaft für die "Kunst mit Garn" bei Veranstaltungen an Gleichgesinnte und neugierige Anfänger weitergereicht.
Zum fünften Mal lädt die Oberpfälzer Spitzenstadt noch bis zum 28. Mai 2024 zu den Schönseer Klöppeltagen mit Klöppelausstellungen unter anderem im Centrum Bavaria Bohemia und neun Klöppelkursen ein.
(Quelle: obx)
www.vg-schoensee.de
* Ein Vogel als Klöppelarbeit. Foto: obx-news/Stadt Schönsee/Sandra Klein
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