
Lübeck. - Da möchte man doch glatt nochmal Kind sein; denn Murmelbilder und Glückskekse sind die richtigen Zutaten für eine glückliche Jugend.
Wie das? Nun, vor kurzem startete eine kleine Ausstellung von Bildern bis einschließlich Samstag, 31. August, gefertigt von Kindern der Dom-Schule, im St. Annen-Museum. Mit der Serie „Murmelbilder“ endete zu den Sommerferien nach acht Jahren das Projekt „Glückskekse“.
Es war von der Museumsdirektorin Dr. Dagmar Täube in eigener ehrenamtlicher Arbeit ins Leben gerufen worden. Die Idee dahinter war, Kindern mit und ohne Migrationshintergrund das St. Annen-Museum als einen spannenden Ort zum Spielen und Entdecken nahezubringen und auch neue Freundschaften untereinander zu ermöglichen.
„Alle Kinder sammeln etwas, und daraus entstehen die schönsten Spiele und Geschichten. Damit ist jedes Kind ganz nah an der Grundidee des Museums“, meint Täube. Gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter Torsten Hößler sind Schüler:innen der Marien-Schule seit 2017 jede Woche ins Museum gekommen und haben diesen für sie fremden Ort lieben gelernt.
Vor vier Jahren kamen dann auch Kinder der Dom-Schule dazu und mit ihnen Schulsozialarbeiter Martin Kürle. Der Verein Lübecker Kinder e.V. hat die nötige Unterstützung gegeben, so dass zugleich auch die Museumspädagogin Cornelia Nicolai ins Boot kommen konnte. Die Kinder sind stolz, dass sie nun mit selbstgefertigten Bildern ihre selbst kuratierte Ausstellung im Foyer eines richtigen Museums zeigen dürfen.
(Quelle: st-annen-museum.de) | (@LUEBECKERMUSEEN)
* Foto mit den beteiligten Schüler:innen der Dom-Schule sowie Kunst- und Kulturvermittlerin Cornelia Nicolai (v.l.), Schulsozialarbeiter Martin Kürle und Direktorin des St. Annen-Museums Dr. Dagmar Täube. © St. Annen-Museum)
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