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Das Verkehrsmuseum Dresden erweitert seine Sammlung um ein seltenes Stück ostdeutscher Automobilgeschichte: einen nahezu im Originalzustand erhaltenen Melkus RS 1000.

Der auf dem Wartburg 353 basierende Rennsportwagen, von dem insgesamt nur 101 Exemplare gefertigt wurden, war der einzige für die Straße zugelassene
Sportwagen der DDR. Die Kulturstiftung der Länder fördert den Ankauf mit 36.666,67 Euro.

Dazu Dr. Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Verkehrsmuseum Dresden bei diesem seit Langem angestrebten Ankauf unterstützen konnten. Der Melkus RS 1000 steht für den Erfindungsreichtum und die Kreativität, mit denen in der DDR auf schwierige wirtschaftliche Bedingungen reagiert wurde.

Als Ikone der DDR-Mobilitäts- und Alltagskultur erzählt er von den Hoffnungen, Sehnsüchten und technischen Ambitionen seiner Zeit. Mit dieser Erwerbung wird ein wichtiges und seltenes Zeugnis der ostdeutschen Zeitgeschichte auch für künftige
Generationen im Museum erfahrbar gemacht.“
(Quelle: Kulturstiftung der Länder)
www.kulturstiftung.de

* MELKUS RS 1000: Roter Sportwagen, Seitenansicht. © René Gäns. Flügeltüren, geschwungene Form, flache Karosserie: Die Formsprache orientierte sich an
Vorbildern wie Ferrari und Lotus.

* MELKUS RS 1000: Roter Sportwagen, Frontansicht. © René Gäns. Der einzige in Serie gebauten Sportwagen der DDR wird künftig im
Verkehrsmuseum Dresden zu sehen sein.

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