
Die international renommierte Regisseurin und Universitätsprofessorin Amélie Niermeyer wird neue Präsidentin der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Das gab der
Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume kürzlich in München
bekannt.
Mit ihren Arbeiten an bedeutenden Schauspiel- und Opernhäusern gehört Niermeyer zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Theaters.
Zum 1. Oktober 2026 übernimmt sie die Leitung der größten Ausbildungsstätte für Bühnenberufe im
deutschsprachigen Raum.
Blume betonte: „Die Bayerische Theaterakademie gewinnt mit Amélie Niermeyer eine
Präsidentin mit internationaler Strahlkraft, großer Führungserfahrung und einem klaren Blick für die Künstlerinnen und Künstler von morgen.“
Als Regisseurin, Intendantin und Institutsleiterin verbindet Niermeyer internationale
Theaterpraxis mit langjähriger Führungserfahrung. Sie leitete unter anderem das Theater
Freiburg sowie das Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2011 steht sie an der Spitze des Thomas Bernhard Instituts für Schauspiel, Regie und Applied Theatre der Universität Mozarteum Salzburg.
Dort prägte sie das Institut mit neuen Studiengängen,
internationalen Kooperationen und innovativen Ausbildungsformaten.
Niermeyer arbeitete über Jahrzehnte an bedeutenden Schauspiel- und Opernhäusern.
Besonders eng ist ihre Verbindung zum Bayerischen Staatsschauspiel, an dem sie mehr als zwanzig Jahre regelmäßig unter vier Intendanten inszenierte. Zu ihren künstlerischen Wirkungsstätten zählen zudem die Bayerische Staatsoper, die Wiener Staatsoper und das Staatstheater Stuttgart.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst)
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