· Videovorschau; das Video ist im Originalbeitrag verfügbar.

Er ist groß und bunt und es kann ihm scheinbar gar nicht warm genug sein: Der Segelfalter breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Nach der Frühjahrsgeneration im Mai schlüpfen jetzt die Falter der Sommergeneration. Oft flattern sie auf der Suche nach
Nektar bis in die Gärten hinein.

Noch vor wenigen Jahrzehnten sah das ganz anders aus, weiß NABU-Sprecher Helge May: „Von den Segelfalterbeständen waren nur kleine Reste übrig, das Aussterben schien nah. Vor allem die Raupen benötigen zur Entwicklung viel Wärme, die bekommen sie in unseren Breiten nur bei starker Sonneneinstrahlung.

Wegen der Nutzungsaufgabe bisher beweideter oder per Hand bewirtschafteter Flächen verbuschten diese, die Sonne kam nicht mehr durch.“

Dass die Segelfalter wieder zahlreicher wurden, war zunächst gezielten Pflegemaßnahmen zu verdanken.

Dazu kommt als weitere Zutat der Klimawandel. Viele Arten einschließlich des Menschen
stellt die Erderwärmung vor enorme Herausforderungen.

Wärmeliebende Arten wie der
Segelfalter profitieren dagegen. Zusätzlicher Lebensraum entstand für die Segelfalter in
den großen Offenflächen der ehemalige Braunkohletagebaue im Osten Deutschlands.

Der Segelfalter hat sich nun so gut erholt, dass ihn die jüngste bundesweite Rote Liste als
„ungefährdet führt", betont Helge May.
Quelle: www.NABU.de

#Berlin
#NABU
#SegelfalterSchmetterling

Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗