
Zwischen Wirklichkeit und Traum
Otto Gleichmann und der Expressionismus in Hannover (1.8.-1.11.26)
Mit „Zwischen Wirklichkeit und Traum. Otto Gleichmann und der Expressionismus in Hannover“
stellt das Sprengel Museum Hannover erneut einen wiederentdeckten Künstler der
Öffentlichkeit vor:
Die umfangreiche Retrospektive umfasst über 110 Werken aus seiner fast 50-jährigen Schaffenszeit.
Otto Gleichmann (1887–1963) zählt zur späteren Generation des deutschen Expressionismus und war Mitglied der Gruppe der Hannoverschen Sezession. Trotz seiner öffentlichen Präsenz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist er heute nahezu
vergessen.
Die Bilder von Otto Gleichmann bewegen sich zwischen der Abbildung realer Erfahrungen
wie dem Ersten Weltkrieg oder dem Leben in der Großstadt und affektiven, ungegenständlichen Darstellungen dieser teils leidvollen Erfahrungen. Dieses Wechseln „zwischen Wirklichkeit und Traum“ zeigt Gleichmann durch verzerrte Proportionen,
rätselhafte, düstere Atmosphären und Figuren mit weit aufgerissenen, katzenartigen
Augen.
Zusätzlich präsentiert die Ausstellung erstmals das Werk seiner Frau Lotte Gleichmann-
Giese (1890–1975) in größerem Umfang. Sie war ebenfalls Künstlerin und lernte ihren
Mann an der Kunstakademie in Breslau kennen. Ein Großteil ihres Werkes wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Otto Gleichmann schuf rund 1600 Werke, darunter Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen,
Pastelle und Lithografien. Von diesen lassen sich heute noch circa 570 Werke nachweisen.
(Quelle: Sprengel Museum Hannover)
www.sprengel-museum.de
#Hannover
#SprengelMuseumHannover
#OttoGleichmann
#HannoverscheSezession
#LotteGleichmannGiese
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗



