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Besser hätte der Start in die Heim-Weltmeisterschaften in Aachen 2026 für die deutsche Para
Dressursport-Nationalmannschaft kaum verlaufen können:
Heidemarie Dresing und ihr
Pferd Poesie gewinnen in der Einzelwertung des Grade II die Goldmedaille und feiern
damit den ersten WM-Titel ihrer Karriere.

Es war eine hauchdünne Entscheidung im ersten Wettkampf mit deutscher Beteiligung bei der Heim-WM im Para Dressursport: Weniger als 0,5 Prozent trennen am Ende die besten vier Reiterinnen dieser Wertungsprüfung voneinander.

Zudem begann die Prüfung für
Heidemarie Dresing alles andere als optimal. Beim Einreiten erschrak sich ihr Pferd Poesie aufgrund eines Traktors außerhalb des Vierecks. Dank ihrer großen Erfahrung fanden beide jedoch schnell zurück in den Wettkampf.

„Heide hat fantastisch reagiert. Sie hat ihre ganze Routine und reiterlichen Fähigkeiten
ausgespielt und das Pferd wieder zur Ruhe gebracht“, lobte Bundestrainerin Silke
Fütterer-Sommer.

„Für mich ist ein Traum wahr geworden“, freute sich die Reiterin des Zucht-, Reit- und
Fahrverein Gütersloh nach ihrem Sieg. Auf Rang zwei landete die dänische Titelverteidigerin Katrine Kristensen. Der dritte Platz ging an die Britin Jemima Green.

Die deutschen Para Dressursportlerinnen haben bei den Weltmeisterschaften in Aachen ihre erfolgreiche Bilanz ausgebaut: Anna-Lena Niehues gewann in der Einzelwertung der
Grade IV die Silbermedaille, Regine Mispelkamp ritt in Grade V zu Bronze. Helen Brandt
(Grade IV) belegte bei ihrem Championats-Debüt Rang acht.
(Quelle: www.dbs-npc.de)

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