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Bolschoi-Ballett mit „Der Nussknacker“ im Kino

17.11.2012

Ballettfans können sich auf Höhepunkte der Tanzkunst in brillanter HD und 5.1 Dolby Surround Sound freuen. Die Zuschauer erhalten eine einzigartige Gelegenheit, eine noch nie da gewesene Nähe zu den Künstlern zu erleben und einen unvergleichlichen Einblick hinter die Kulissen eines der berühmtesten Ballettensembles der Welt.

Am Sonntag, 16. Dezember 2012 um 16:00 Uhr wird der Film „Der Nussknacker“ – in einer Aufzeichnung vom 19. Dezember 2010 ­- in ausgewählten Kinos in Deutschland und Österreich zu sehen sein.

Das Ballett in zwei Akten entstand nach dem gleichnamigen Märchen von Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, mit Ideen aus der Inszenierung von Marius Petipa.

Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Libretto und Choreographie: Juri Grigorowitsch. Bühnenbild und Kostüm: Simon Wirsaladze. Musikalische Leitung: Pavel Klinichev

Besetzung:
Marie: Nina Kaptsova. Der Nussknacker: Artem Ovcharenko; Drosselmeyer: Denis Savin. Der Mäusekönig: Pavel Dmitrichenko. Mit den Solotänzern und dem Orchester des Russischen Staatlichen Akademischen Bolschoi-Theaters.

INHALT:
Es ist Heiligabend im Haus von Herrn und Frau Stahlbaum und ihren Kindern Marie und Fritz. Familie und Freunde haben sich in Vorbereitung auf die nächtlichen Feierlichkeiten versammelt. Geschenke werden an die Kinder gegeben. Maries Patenonkel Drosselmeyer seltsames Spielzeug: einen hölzernen Nussknacker in der Form eines kleinen Mannes geschnitzt, der für das Knacken von Nüssen verwendet wird. Um Mitternacht, nachdem die Feierlichkeiten vorbei sind, erwachen all die Spielsachen auf magische Weise zum Leben. Der Nussknacker wächst auf natürliche Größe an und übernimmt die Führung der Zinnsoldaten, die Marie zu Hilfe eilen, die vom Mäusekönig und seiner Mäusearmee bedroht wird.

HINTERGRUND:
Der Nussknacker wurde 1892 am Mariinski-Theater von St. Petersburg uraufgeführt. Es ist Tschaikowskys letztes Ballett. Seine Musik entstand innerhalb eines Jahres und ist sicherlich eine der beliebtesten Ballettmusiken unserer Zeit. Für das Ballett kooperierte Tschaikowsky erneut mit Marius Petipa, mit dem er bereits für Dornröschen zusammengearbeitet hatte. Die heutige Choreographie, die Juri Grigorowitsch für das Bolschoi kreiert hat, ist voller Romantik und philosophischer Reflexionen über die ideale Liebe. Es hat sich zu einem der größten Klassiker des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt und ist zusammen mit Spartakus und Iwan der Schreckliche eine seiner berühmtesten Arbeiten als Choreograph.

Alle teilnehmenden Kinos in Deutschland & Österreich sowie Trailer und Infos zu allen Vorstellungen sind im Internet zu finden.

Weitere Informationen:
www.tanzimkino.com
(Der Link wurde am 17.11.2012 getestet.)

Bildunterschrift: Der Nussknacker. Foto: Damir Yusupov /Bolshoi Theater