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Friederike Schmöe: "Wernievergibt"

05.06.2011

Die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde nimmt einen Auftrag ihrer ehemaligen Agentin Lynn Digas an. Der droht ein Geschäft durch die Lappen zu gehen: eine Reportage über den Tourismus in Georgien nach dem Augustkrieg von 2008.

Lynns Reporterin Mira ist zwar nach Tiflis gereist, hat sich aber von dort nicht mehr gemeldet. Kea tritt die Reise an. Sie sucht Kontakt zu Mira, doch diese ist spurlos verschwunden. Ebenso wie die deutsch-georgische Mezzosopranistin Clara Cleveland, die als gefeierte Künstlerin der Bayerischen Staatsoper ein Konzert in Tiflis gegeben hatte …

brikada-Bewertung: Friederike Schmöe führt ihre Leser in den Kaukasus. Sie spart nicht mit Sozial- und Gesellschaftskritik, widersteht jedoch der Verführung, einen Polit-Krimi zu schreiben. Mit Karacho und Verve drückt sie gegen Ende des Romans aufs Spannungstempo. Liest sich unheimlich gut.

Leserbewertung:
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Friederike Schmöe: „Wernievergibt“, Kea Laverdes fünfter Fall, 12 x 20 cm, Paperback, 276 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 978-3-8392-1135-9, erschienen im Gmeiner-Verlag, Meßkirch.