Das vielfach festlich in Tracht gekleidete Publikum zeigte sich in bester Laune und feierte entspannt im Freien und in den Zelten das 176. Oktoberfest. Am zweiten Wochenende kamen die italienischen Stammgäste; mit ihnen wurde die Wiesn internationaler und die Partystimmung ausgelassener.
Nach Schätzung der Festleitung kamen 3,3 Mio. Gäste – im Vorjahr waren es zu gleichen Zeitpunkt rund 3,2 Mio. Besucher auf die Theresienwiese.
Die Wirtschaftskrise macht sich auch auf der Wiesn bemerkbar: hier musste man den Rückgang beim Konsum von Schmankerln, Fahrgeschäften und Souvenirs verzeichnen, dennoch hielt die gute Laune unvermindert an.
Die milden Temperaturen schmälerten den Appetit auf heiße Wiesn-Schmankerl wie Würstl und Schweinshaxe. Erfrischende Spezialitäten wie Früchtespieße und Speiseeis waren wetterbedingt hoch im Kurs. Das Angebot von Wiesn-Schmankerl in Bio-Qualität wurde erweitert und fand seine Abnehmer. Allein in der Ochsenbraterei wurden 60 Ochsen (2008: 56) verspeist. Der Bierkonsum zur Wiesn-Halbzeit belief sich auf fast 3,3 Mio. Maß Bier (2008: 3,1 Mio. Maß). Der Umsatz von alkoholfreien Getränken steigerte sich um ca. 15 Prozent, Spezi, Wasser und Apfelsaftschorle löschten den Durst.
Liebeserklärungen werden heuer bevorzugt per Lebkuchenherz an den Schatz gebracht. Das originell beschriftete Herz wie zum Beispiel "Weilst a Herz hast wie a Bergwerk" wurden besonders gerne gekauft. Das klassische "Gruss vom Oktoberfest"-Herz ging nur am touristisch relevanten Wochenende.
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Weitere Informationen:
www.oktoberfest.eu
Bildtext: Das vielfach festlich in Tracht gekleidete Publikum zeigte sich in bester Laune. So auch diese jungen Damen, die sich zum fröhlichen Ausflug auf die Wiesn verabredet hatten. Foto: Brigitte Karch
(Der Link wurde am 27.09.2009 getestet.)