Zur Wiedereröffnung war eigens die Mode-Bloggerin Gala Gonzalez angereist und präsentierte ein Lookbook mit ihren Lieblingskollektionen der neuen Saison.
Bildtext: Fashion Bloggerin Gala Gonzales
Wer aktuell sein will, gibt sich im Herbst/Winter 2013/14 wahlweise very british und sportiv mit dicken Jacken in Handstrickoptik und beschichteten Stoffen mit floralen Mustern oder kleidet sich in ebenfalls von der Insel inspirierte Mode à la Schottland, vorzugsweise mit dunklen Grün- und Beerentönen, Wollkaros, romantischen Spitzen und Gobelins. Die Business-Linie kombiniert Blazer und brave Blusen mit „Skinnypants“ (Röhrenhosen) und Kunstlederteilen, transparenten Stoffen und Metallnieten. Weiter spielen u.a. die Richtungen „Russian Empress“ (russische Kaiserin) mit opulenten Stickereien und Jacquard-Mustern, metallischen Glitzereffekten und „Midnight in Paris“, inspiriert vom Film „Der Große Gatsby“ mit fließendem Satin, Pailletten und Spitzen eine Rolle. Die Farbpalette von „Midnight in Paris“ reicht von Pudertönen über die hochinteressante Nuance „Entenblau“ bis Violett und Schwarz.
Bildtext: Urban und schick - das neue C &A-Ladenkonzept
Das neue Konzept stellt die Urbanität in den Mittelpunkt. Fahrräder sind zu Kleiderständern umgebaut, Stuhlreihen dienen als Regale und ein Straßenbahnwaggon prangt im Eingangsbereich. An der Hausfassade greifen überdimensionale LED-Bildschirme aktuelle Themen auf. Nach Düsseldorf eröffnen Häuser in Paris und Madrid im „neuen Glanz“. Danach folgen weitere deutsche Standorte. Gut kommt das neue Lichtkonzept an – in den Umkleidekabinen muss keine Frau mehr einen Schock erleiden, weil grelles Licht jedes Pfündchen und jede Falte dreifach betont. Das Licht ist nicht ausgesprochen schmeichelnd, aber doch akzeptabel. Frau probiert und kauft gerne.
Bildtext: "Clockwise" für Teenies
Das Familien-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf und Brüssel beschäftigt weltweit 36.000 Mitarbeiter. Die Fertigung erfolgt u.a. auch in Bangladesh. Dort würden, so heißt es, die Arbeitsbedingungen von Kontrolleuren vor Ort ständig geprüft. Wer die Ware kauft, muss sich freilich über eines im Klaren sein: Würden die Shirts „Made in Germany sein, läge der Preis um einiges höher als schlappe 9 Euro für „Made in Bangladesh“.
Doris Losch
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