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Schloßmuseum Murnau zeigt „Gabriele Münter

13.09.2012

In der Gärtnerei Müßig war sie oft: Hier kaufte Gabriele Münter ihre Sträuße, die als Stillleben längst international bekannt sind. Nicht weit entfernt wohnte der Freigeist Ödön von Horváth, der beim Malen zwischendurch stillhalten musste. Ein enger Vertrauter war auch Buchhändler Wiegelmann, der ihr Separé-Ausstellungen ermöglichte, als sich kaum jemand für ihre Kunst interessierte.

Unter dem Titel „Gabriele Münter – die Zeit nach Kandinsky in Murnau“ beleuchtet das Schloßmuseum Murnau noch bis 4. November erstmals eine bislang wenig beachtete Epoche in Leben und Werk der ausdrucksstarken Künstlerin, die am 19. Mai 1962 im Alter von 85 Jahren starb.

Die Sonderausstellung anlässlich des 50. Todestages gibt Besuchern Gelegenheit, die späte Schaffensperiode der Künstlerin vor dem Hintergrund lebensweltlicher und historischer Zusammenhänge auf sich wirken zu lassen. Neben Gemälden und Graphiken aus der Sammlung des Schloßmuseums vervollständigen zahlreiche Leihgaben und Dokumente das facettenreiche Bild.

Weitere Informationen:
www.murnau.de
(Der Link wurde am 13.09.2012 getestet.)

Bildtext: Eine ausdrucksstarke Künstlerin: Gabriele Münter. Copyright: Schloßmuseum Murnau, Bildarchiv, Sigrid Bühring; Olympiastraße, 1936, Öl auf Leinwand. Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2012