12.05.2007
Wie schaffen sie es eigentlich, trotz Alltagsstress und häufig auch Doppelbelastung durch Kind und Beruf fit zu bleiben? Anscheinend nicht durch Sport, so das Ergebnis. Denn über die Hälfte der 25- bis 45-jährigen Mütter bewegt sich nicht ausreichend. Das hat zum Teil fatale Folgen! Bewegungsmangel macht den Körper langfristig anfällig für Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen. Damit die Gesundheit trotz Zeitmangels nicht zu kurz kommt, rät die BayRad-Initiative Frauen, öfter mal an sich zu denken und gibt zum Muttertag Tipps zu mehr Bewegung im Alltag. Das beugt unnötigen Leiden vor und verbessert die Lebensqualität der ganzen Familie.
30 Minuten Ausdauertraining am Tag sind zur Vorbeugung von Herz-Kreislaufschäden ideal, lassen sich aber – und das gilt nicht nur für Mütter – kaum tatsächlich umsetzen. Nur neun Prozent der befragten Mütter gaben an, täglich ihre Ausdauer zu trainieren. Dagegen fehlt 28 Prozent einfach die Zeit für Sport. Die BayRad-Initiative rät diesen Müttern daher zu kleineren Bewegungseinheiten. Geschickt in den Tag eingebaut, lässt sich damit das nötige Pensum an Bewegung trotz Zeitmangels absolvieren. Ein Beispiel: Besorgungen zu Fuß erledigen und dabei das Tempo erhöhen. Das hält schon auf Trab.
Mit den Kindern aktiv? Besser nicht nur am Wochenende!
Eine wichtige Rolle hat die Mutter auch bei der Fitness ihrer Kinder. Allerdings können 46 Prozent der Mütter nur das Wochenende dafür nutzen und lediglich ein Viertel betreibt gemeinsam mit dem Kind Sport.
Mit 80 Prozent bestätigt die Mehrzahl der Mütter, dass ihr Nachwuchs im Kindergarten aktiv ist oder am Schulsport teilnimmt. 61 Prozent der Kleinen sind sogar im Sportverein angemeldet. "In Kombination eine gute Wahl", bestätigt die Sportwissenschaftlerin Frau Dr. Christine Graf von der Sporthochschule Köln, "denn für die gesundheitliche Entwicklung sind Bewegung im Kindergarten und Schulsport nicht ausreichend." Im Durchschnitt bewegen sich die Kinder nur 15 Minuten pro Schulsportstunde. Bei den zwei bis drei gesetzlich vorgeschriebenen Wochenstunden sind das nur 45 Minuten pro Woche. "Eltern sollten ihre Kinder deshalb so oft wie möglich zu mehr Bewegung motivieren und feste Zeiten dafür einplanen", rät Dr. Graf. "Gerade die tägliche Aktivität ist für das gesunde Wachstum des Kindes wichtig und fördert Motorik, Koordination, Konzentration und Leistungsfähigkeit."
Bravo! Beim Abendessen geben sich alle Mühe
Ein Lob für Mütter gibt es für die Wahl des Abendbrots. Die BayRad-Studie zeigt:
92 Prozent sorgen für die gemeinsame Mahlzeit. 60 Prozent servieren Brot, Käse und Wurst. Das ist gut, da die meisten Kinder bereits mittags ihre warme Hauptmahlzeit erhalten. Noch besser für die Gesundheit: Die kalte Platte mit Rohkost und Obst aufwerten und fettreichen Aufschnitt reduzieren. In einem Drittel der Haushalte mit Kindern wird sogar abends noch gekocht. "Auch das ist eine sehr gute Ausgangslage", lobt die Ernährungsmedizinerin Frau Dr. Ute Gola (Universität Hohenheim) das Engagement der Mütter. "Am besten ist es, die Kinder beim Zubereiten des Essens früh mit einzubeziehen. Dies fördert ihr Bewusstsein für ausgewogene Ernährung und ein gesundes Essverhalten. Kinder lernen so leicht die Grundlagen gesunder Ernährung."
Hintergrund:
Die BayRad-Initiative
Bereits im vierten Jahr tourt Bayer HealthCare mit der BayRad-Initiative durch Deutschland. Ziel ist es, über Volkskrankheiten aufzuklären und einen gesünderen Alltag anzuregen. Kernstück der Initiative ist das BayRad, ein Fahrrad-Ergometer der Firma Kettler. Die an verschiedenen Standorten in Deutschland erradelten Kilometer wandelt Bayer HealthCare Ende des Jahres in eine Spende für ein gemeinnütziges Projekt um.
Weitere Informationen: www.bayerhealthcare.com