Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer aktuellen Befragung von mehr als 1.600 Patienten und Ärzten im Auftrag der International Osteoporosis Foundation (IOF) in Nyon. Damit die Betroffenen besser über Risikofaktoren, Präventions- und Therapiemöglichkeiten informiert sind, bieten die deutschen Patientenorganisationen zum Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober 2009 von 14 bis 20 Uhr kostenlose Beratungstelefone an. In dieser Zeit stehen über 20 Experten unter der Rufnummer 0800/0112 112 zu Diagnostik und Therapie, unter 0800/0112 113 zu Ernährung und Bewegung, unter 0800/0112 114 über Angebote der Selbsthilfe und unter 0800/0112 115 zu Rehabilitationsmöglichkeiten Rede und Antwort.
"Aufklärung ist dringend notwendig. Immerhin konnte ein Drittel aller Patienten in der IOF-Studie keine Risikofaktoren für Osteoporose nennen, wie Kalzium- und Vitamin D-Mangel", beklagt Karin Mertel vom Netzwerk- Osteoporose in Paderborn. Dabei haben 79 Prozent der Befragten Angst vor einem Knochenbruch und 60 Prozent machen sich Sorgen, stärker von anderen Menschen abhängig zu werden. Die Ärzte hatten diese Befürchtungen ihrer Patienten übrigens nur halb so hoch eingeschätzt.
Weitere Informationen:
www.osteoporose-dop.org
(Der Link wurde am 17.10.2009 getestet.)