Wer ständig schlecht schläft, leidet an Unkonzentriertheit, Reizbarkeit und Erschöpfung. Schätzungen zufolge sind drei Viertel aller chronischen Schmerzpatienten von Schlafstörungen betroffen. Sie schlafen schlecht ein, wachen nachts immer wieder auf und fühlen sich morgens müde und zerschlagen. Die Zahl und Dauer der Tiefschlafphasen ist bei ihnen deutlich verringert.
Die Folge: Der Körper von Schmerzpatienten tankt zu wenig Energie auf, um die körpereigene Schmerzbewältigung zu stärken – ein Teufelskreis entsteht. Durch den Schlafmangel sinkt die Schmerzschwelle und steigt die Empfindlichkeit weiter. Schon leichte Schmerzreize können dann stärkste Schmerzen auslösen.
Das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz möchte nun herausfinden, wie sehr Schmerzpatienten unter dem Schlafmangel leiden und wie dies ihre Lebensqualität beeinflusst. Gibt es einen Zusammenhang mit bestimmten Schmerzerkrankungen? Ist es vor allem die verkürzte Schlafdauer oder sind es die häufigen Schlafunterbrechungen, die chronische Schmerzpatienten zermürben?
Die Experten vom Forum Schmerz wären dankbar, wenn möglichst viele Schmerzpatienten bei der Fragebogenaktion mitmachen würden. Durch die Umfrage soll durch Offenlegung des Problems eine Verbesserung der Patientenversorgung erreicht werden.
Der Fragebogen lässt sich direkt online beantworten oder abrufen oder ist per mail anzufordern. Er kann auch per Post unter dem Stichwort "Schlafqualität" beim Deutschen Grünen Kreuz, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg, telefonisch 06421/293125 oder per Fax 06421/ 293725 bestellt werden.
brä
Weitere Informationen:
www.forum-schmerz.de
schmerz@kilian.de
(Der Link wurde am 05.07.2008 getestet.)