Ich wünsche mir, dass solche Programme von Krankenkassen auf Krankenschein verordnet werden können. Auf Dauer rechnet sich das doch, wenn man länger gesund im Beruf ist. Inge AschauerHildegard Klein aus Haar stand kurz vor dem Burnout. „Obwohl ich viel Sport gemacht habe, war ich nahe am Zusammenbruch. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte Konzentrationsstörungen. Ich habe aus dem Programm PFLEGEprevent. mitgenommen, dass wir auch für unsere Gesundheit sorgen dürfen.
Wir haben das Recht, uns um uns selbst zu kümmern. Das ist ganz wichtig. Denn im Beruf überschreiten wir täglich Grenzen der Belastbarkeit. Hildegard KleinSo würden 80 Prozent der Pflegekräfte in ihrem Umfeld Ja sagen, wenn es darum gehe, Bereitschaftsdienste zu übernehmen. „Sie stellen ihr eigenes Interesse immer hinten an. Wir müssen auch mal Nein sagen und eine Pause machen. Die Seminartage in Bad Reichenhall haben mich auf den richtigen Weg geführt. Ich wünsche mir sehr, dass das Programm PFLEGEprevent. Standard wird und von den Krankenkassen auch auf Krankenschein bezahlt wird.“ PFLEGEprevent ist ein Gemeinschaftsprojekt des BHV, des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) und des Lehrstuhls für Public Health und Versorgungsforschung (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Bayerische Staatsregierung fördert das Projekt mit 200.000 Euro. „Die Bemühungen der Bundesregierung, mehr Pflegekräfte zu gewinnen und den Beruf aufzuwerten, ist ein erster Schritt“, sagte der Vorsitzende des BHV Klaus Holetschek. „Doch wir dürfen nicht die vergessen, die seit Jahren in der Pflege tätig sind. Und hier sind die Krankenkassen gefordert.“ (Quelle: BHV) Weitere Informationen: www.bayerischer-heilbaeder-verband.de Titelbild: Wünschen sich Präventionsprogramme von den Krankenkassen: die Pflegekräfte Inge Aschauer (links) und Hildegard Klein
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