Fünf Nominierte standen zur Auswahl. Klarer Publikumsliebling im Online-Voting ist Anna Weidenholzer mit ihrem Roman „Der Winter tut den Fischen gut“. Ihre Erzählung über eine arbeitslose Textilverkäuferin erhielt 38 Prozent der 1.287 Teilnehmerstimmen. Lisa Kränzlers Roman „Nachhinein“ erreichte mit 26 Prozent den zweiten Platz.
Das Online-Voting ist unabhängig von der Juryentscheidung und hat keinen Einfluss auf das Urteil des Gremiums, vielmehr sollte ein Publikumsfavorit gefunden werden.
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit: „Der Winter tut den Fischen gut“ gibt einer arbeitslosen Textilverkäuferin Gesicht und Stimme – im Krebsgang erzählt, subtil abgründig und mit feinherbem Witz, wird ein graudüsteres Thema zu einem schillernden Stück Literatur.
In diesem Jahr reichten 141 Verlage insgesamt 430 Titel ein, die bis zur Leipziger Buchmesse 2013 erscheinen werden. Die Kritikerjury nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den drei Kategorien für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013.
Über Anna Weidenholzer:
Die gebürtige Linzerin lebt in Wien. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw, Polen. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Alfred-Gesswein-Preis 2009, Aufenthaltsstipendium Schloss Wiepersdorf 2011, Staatsstipendium für Literatur 2011/2012, Stadtschreiberin von Kitzbühel 2012.
Mit ihrem ersten Buch, „Der Platz des Hundes“ (2010), war sie 2011 für das Europäische Festival des Debütromans in Kiel nominiert. Mit dem Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ war sie in der Kategorie Belletristik für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 nominiert.
(Quelle: Residenz Verlag, St. Pölten)
Weitere Informationen:
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
(Der Link wurde am 28.05.2013 getestet.)
Bildtext: Anna Weidenholzer. Foto: Lukas Beck