Lisi (Elisabeth) Maier (27), gebürtige Münchenerin, hat nach einer Ausbildung zur Hauswirtschafterin ihr Abitur nachgeholt und 2010 das Lehramtstudium in Politik, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Theologie abgeschlossen. Derzeit beendet sie ihr Referendariat als Realschul-Lehrerin.
Ab Sommer diesen Jahres wird sie die Bundespolitik darüber unterrichten, was Jugendliche wollen. Maier wird vom Berliner BDKJ-Büro aus die jugendpolitische Interessenvertretung der katholischen Jugendverbände übernehmen.
„Junge Katholikinnen und Katholiken haben das Bedürfnis, die Welt nach ihren Vorstellungen zu verändern. In der Kirche genauso wie in der Politik. Gerade Politik muss Jugend bei allen wichtigen Entscheidungen beteiligen", so Frau Maier.
Besonders setze sich der BDKJ für eine bessere Bildung, für den Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut, für ein Grundeinkommen und für eine solidarische Gesellschaft ein. Mit ihrer Wahl löst Lisi Maier Ursula Fehling ab, die im Juni Mutter wird.
Lisi Maier zur Seite stehen im Vorstand Pfarrer Simon Rapp als BDKJ-Bundespräses und Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Die drei bilden die Spitze der katholischen Jugendverbandsarbeit in Deutschland. Zudem hat der BDKJ mit Markus Hoffmann einen neuen Geschäftsführer.
Der BDKJ vertritt die Interessen von 660.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in 16 Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen.
Weitere Informationen:
www.bdkj.de
(Der Link wurde am 06.05.2012 getestet.)
Bildtext: Lisi Maier. Foto: BDKJ