Berlin. - Die deutschen Para Leichtathleten sind mit teilweise überraschenden Ergebnissen in die Heim-Europameisterschaft vom 16. bis 26. August gestartet. Insgesamt gab es ein Mal Gold, drei Mal Silber und ein Mal Bronze.
Der größte Coup gelang im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Lindy Ave, die erstmals einen Titel holen konnte. Über 400 Meter rannte die 20-Jährige von der HSG Uni Greifswald in 1:04,12 Minuten ins Ziel, obwohl sie bislang international nur über die 100 und 200 Meter in Erscheinung getreten war.
Ich habe gar nicht damit gerechnet, weil die 400 Meter sonst nicht meine Strecke sind. Umso glücklicher bin ich jetzt, die Renneinteilung war perfekt. Vor eigenem Publikum, das ist krass. Die nächsten Tage will ich weiter Gas geben. Lindy AvePara
Irmgard Bensusan holte Silber – sie musste sich nur einem neuen Weltrekord geschlagen geben: Marlene van Gansewinkel sprintete die 100 Meter in 12,85 Sekunden, die 27-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen kam nach 13,09 Sekunden ins Ziel.
Außerdem gewannen Medaillen beim Auftakt der Para Leichtathletik-EM in Berlin: Silber für Alhassane Baldé und Niko Kappel. Johannes Bessell holte sich Bronze.
(Quelle: DBS)
Weitere Informationen:
www.para-euro2018.eu
www.deutsche-paralympische-mannschaft.de
Titelbild: Lindy Ave. Foto:
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