Saarbrücken. - Bluthochdruck ist weit verbreitet in der Bevölkerung. Wird das Blut zu kraftvoll durch den Körper gepumpt, können zum Teil auch lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Folge sein. Ob Sport blutdruckendsenkend wirken kann, ist nun vorhersagbar.
Melissa Wegmann, Doktorandin am Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes von Professor Tim Meyer, hat in einer Teilstudie ihrer Doktorarbeit nun herausgefunden, dass ein akut niedrigerer Blutdruck nach einer kurzzeitigen Belastung auf dem Laufband ein praktikabler Indikator dafür ist, dass der Blutdruck auch dauerhaft sinken kann, wenn der Patient ein Ausdauer-Lauftraining absolviert.
Somit könnten auch niedergelassene Ärzte auf einfachem Weg herausfinden, ob eine solche Therapie bei einzelnen Patienten wirken könnte.
Melissa Wegmann erhält für ihre Doktorarbeit am 1. Februar den Friedrich-Trendelenburg-Preis der Universität des Saarlandes verliehen. Dieser Preis wird seit 2003 alle zwei Jahre aus den Erträgen der Friedrich-Trendelenburg-Stiftung vergeben.
(Quelle: Uni Saarland)
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