Dr. Ohana: „Wir sollten die neue Technik deshalb als das nutzen, was sie ist: Ein Werkzeug, um die Temperatur der Heizung zu regulieren, uns ein Taxi zu bestellen oder um einfach neue Staubsaugerbeutel zu ordern. Aber nicht als Ersatz für soziale Gemeinschaft oder eine partnerschaftliche Beziehung. Das kann sie nicht. Da wird sie sogar gefährlich. Denn wir sind keine Bio-Maschinen, deren Gefühlsleben mit Bits und Bytes gefüttert oder umprogrammiert werden kann.“Der Mensch sei evolutionsbiologisch klar auf soziale Kontakte ausgerichtet. Hierzu gehört laut Dr. Ohana eine vielfältige Kommunikation mit echten Menschen, da Körperlichkeit und Mimik unersetzbar für einen gehaltvollen Austausch seien. Von Sprachassistenten, Followern oder Likes sei hingegen keine echte Sympathie zu erwarten. „Gesunde menschliche Kommunikation ist um ein vielfaches komplexer. Zu glauben, man könne sein Sozialleben quasi mit Alexa & Co. abwickeln, zeugt oft von sozialen Schwierigkeiten.“ Statt einer starken Persönlichkeit und gesunder Beziehungen werde mit Sprachassistenten infantiles Verhalten gefördert. Dr. Ohana: „Die Maschine soll für mein Glück sorgen, sie ist nur für mich da, ich muss ihr nichts zurückgeben, von ihr bekomme ich endlich die Bestätigung und Zuwendung, die mir das echte Leben verweigert. (Quelle: LoveScout24) Weitere Informationen: www.lovescout24.de Titelbild: Dr. Katharina Ohana, Beziehungsexpertin bei LoveScout24. Foto: © LoveScout24
Dieser Text wird als Teil des Brikada-Archivs bewahrt und nicht mehr aktualisiert. Termine, Angebote und externe Verweise können inzwischen überholt sein.
