„Spargel gibt es nur für wenige Wochen im Jahr. Und Gold ist selten. Von daher gehören Rother Spargel und Schwabacher Blattgold also durchaus zusammen“, meinte Landtagspräsidentin Barbara Stamm bei der Eröffnung der Aktionswoche im Maximilianeum.
„Zur freundlichen Übernahme der Landtagsgaststätte“ gratulierte auch Helmut Brunner den Studierenden der Hauswirtschaftsschule Roth. In den nächsten Tagen werde im Landtag nun nach den Rezepten dieser Hauswirtschaftsschule gekocht – eine hervorragende Gelegenheit, um die hohe Qualität regionaler Produkte ins Bewusstsein der Verbraucher zu rücken, so Brunner.
„Rother Spargel ist das Gegenteil von Massenproduktion und Geiz-ist-geil-Mentalität", sagte die mittelfränkische Abgeordnete Helga Schmitt-Bussinger. Sie hatte vor zwei Jahren den Anstoß zu diesen Spezialitätentagen gegeben . Rother Spargel stehe für Qualität und viel Handarbeit, die nicht zum Dumpingpreis zu haben sei, aber ihr Geld wert sei.
Neben dem „weißen Gold“ aus Roth konnten die Besucher der Auftaktveranstaltung im Landtag auch Interessantes über echtes Blattgold erfahren: In Schwabach findet ein Großteil der Weltproduktion an Blattgold statt. Bauwerke wie die Maria-Magdalena-Kirche auf dem Ölberg in Jerusalem, der Invalidendom in Paris oder die „Gold-Else“ auf der Siegessäule in Berlin erstrahlen mit Schwabacher Blattgold.
kh
Weitere Informationen:
www.bayern.landtag.de
(Der Link wurde am 12.05.2012 getestet.)
Bildtext: Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Landfrauenchor Roth. Foto: Bayer. Landtag, Rolf Poss